Hervorgehoben

DER PLAN

Treffen (auch f. Interessierte)
2. Do. im Mon. 16 Uhr
#Erfurt Löberstr.12
Cafe Franz Mehlhose
o. J. Gagarin Ring 56a, Seniorenschutzbund


nehmen Sie ggf. von zu Hause per Computer teil, (auch bisher hat das ja gut funktioniert.)

unser Videokonferenzsystem benötigt keine Anmeldung. Für Leihgeräte bitte melden. Bitte weitersagen an die ohne Internet.

Gern i.d. Kaufhalle aushängen.

Die „WICHTIGEN“ Tage für die pflegenden Angehörigen.

Denn an diesen Tagen kann man sich austauschen, zuhören oder auch zuhören lassen, wo sonst kaum jemand zuhört. Und obendrein trifft man Leute, mit denen man über die Dinge, die das Leben mit Pflegebedürftigen so bereit hält, von gleich zu gleich sprechen kann:

Do. 9. Juni 2022 – Das Wandern ist des Pflegers Lust: Löberstr.12 -> Thomaspark -> Luisenpark (2km) – wird nachgeholt

Do. 11. August 2022

Do. 8. September 2022

Do. 13. Oktober 2022

Do. 10. November 2022

Do. 8. Dezember 2022

immer so weiter am 2. Do. jeden Monats 2023 …

jeweils einen weiteren Tag im Monat stimmen wir dann zu diesen Treffen ab. Und natürlich spricht überhaupt nichts dagegen, sich zwischendurch auch mal auf eine Tasse Tee zusammenzufinden.

und sonst 2022 dann weiter so, immer am 2. Do. des Monates.


https://facebook.com/pflegende.angehoerige.77
https://instagram.com/pflegedissens/
Aktuell: https://pflegende.gitlab.io
demenzpflaster.joomla.com

https://github.com/pflegende/agatab

https://Twitter.com/pflegedissens

Entdeckung eines Moleküls, das #Alzheimer verlangsamt. Die italienische #Studie.

https://de.vogon.today/start-zeitschrift/entdeckung-eines-molekuels-das-alzheimer-verlangsamt-die-italienische-studie/2022/09/13/

Im Versuch an Mäusen wurde für ein neu entdecktes Molekül nachgewiesen, dass es den Fortschritt bei der Erkrankung an Alzheimer verlangsamt. Der Wirkstoff wird über die Nase verabreicht. Über die Eignung und die eventuelle Dauer bis zum Einsatz am Menschen wurde nichts verlautbart.

Projektübersicht

Der Graben

(work in progress, DAS dickste Brett. – 30%Ü70 nutzen kein Internet. )

Sozialer Mängelmelder

(fork, a subset from Defizitinventur additional wrapped with UI and Infrastructure build with pubSec thuringia gov.

God willing. 😉 )

Defizitinventur

It is what it is called.

Tablet für pflegende Angehörige

proof of concept.

Der use case soll v.a. Vorbehalte gegen die Nutzung, Nutzbarkeit und Nutzwertigkeit dig. Angebote überwinden helfen ohne die Awareness zu vernachlässigen. V.a. DSGVO und IT-Sec sind dabei Richtschnur für die Gestaltung des Projektes welches sich jedoch in erster Linie an den noch (idealerweise mit wiss. Partner wie EAH Jena, FH EF u. Nordhausen) zu eruierenden belastbaren Bedürfnissen und Anforderungen der (nicht „native“ Netz-affinen) Nutzer ausrichtet. Zunächst startet das Projekt als agiler Prozess mit Nutzungskernen von Jitsi und Counterclockwise – Musikdatenbank und ausgewählten haptisch demenztauglichen Spielen. In der Testphase derzeit Komponenten für häusliche Biographiearbeit. Eine Kernidee ist die Offline – Nutzbarkeit, die durch „Auftanken“ der Tablets bei den SG -Teilnehmern zu den Treffen per WLAN ergänzt wird und damit eine zumindest monatliche Ergänzung um Funktionen und Daten (bpsw. Rechtsprechung, Tipps) ermöglicht. Erwogen wird, das auf Eis liegende thüringer Freifunk-Förderprogramm (2015) i.V.m. der kostenlosen Bereitstellung von Internet f.d. Nutzbarkeit im Projekt zu evaluieren. Am Markt inzwischen vereinzelt Verfügbares sollte evaluiert werden, um durch anzustrebende Kontakte mit den Entwicklerteams Synergien zu identifizieren und ggf. das zivilgesellschaftliche /ehrenamtlich kaum leistbare Projekt obsolet zu machen und in womöglich andere Lösungsformate zu transferieren. Die Opensourceprämisse entsprechend ThürTG sollte auf jeden Fall beibehalten werden.

Tablet für von Demenz Betroffene

(ein fork zu Tablet für pflegende Angehörige jedoch mit „Härtung“ gegen Fehlbedienung und v.a. versehentl. Nutzung paid services u.ä. unerwünschtem „Schrott“ im Netz u. inside Apps)

Erfahrungsaustausch

= Kernaktivität; neben den monatl. Treffen wo teils Pilotierung des Tablet für pflegende Angehörige bereitstehen um an den Treffen per Jitsi teilzunehmen und den Treffen vom Wir e.V. per Zoom beizuwohnen, ist seit Corona der telefonische Austausch um Größenordnungen gewachsen. Hier wird teils auch mit jitsi gearbeitet. Digitale Komponenten werden eruiert und vorbereitet (-> Collaborationstools etc.). Wikis und DB zur Konzentration von Wissen über Rechtsgrundlagen, Rechtsprechung u.ä. im Umfeld pflegender Angehöriger und pflegender Eltern.

Betteninventur

Die Inventur erschien zu Beginn des allgemeinen Corona-Chaos 4/2020 nötig und wandelte sich zu einem Monitor, der anderweitig schon eher inflationär bereitgestellte Übersichten mit einer aus anderen OpenData Quellen ergänzte, um eine ganz ganz vorsichtige und sehr grobe Evaluierungsschätzung näherungsweise für eigenen Bedarf bereitzustellen.

„Politikzugang“ [Bgm*In Hofmann – Domke]

Seit Beginn Corona hat die Kommunikation der Politik zur Zivilgesellschaft in Erfurt insbesondere im Bereich des Ehrenamtes pflegende Angehörige nachhaltige Verschlechterung erfahren. Trotz anders lautender Avise der Landespolitik und vielfach wiederholter Vorschläge seitens der Bürger war keine auch näherungsweise Besserung zu erreichen. Da es uns in Zeiten der Entfremdung zur Demokratie wichtig erscheint, dies nicht hinzunehmen und übliches auch mit viel Geduld versehenes Insistieren über einen Zeitraum von über 2 Jahren keinen Erfolg brachte, sind möglicherweise bisher zuwenig Erkenntnisse der Kommunikationswissenschaft i.V.m. sozialpsychologischen Funden der letzten Jahre in diesen Projetkteil eingeflossen. Generell kann evtl. eine bessere wissenschafliche Fundierung unter Einbeziehung solcher best practice Ansätze wie Gamification und ein dediziert wertschätzende Incentiv Nutzung, verbunden mit der Erschließung auch breitbandigerer und im Auftreffen beim Adressaten deutlich spürbarerer Kommunikationskanäle das unbedingt sozial unverzichtbare Ziel erreichbarer machen. Dieses Ziel ist ja nicht auf die Vermeidung von vielfachem Leid (s.o. Defizitinventur) beschränkt, sondern auch wesentlichen Komponenten des Erhalts des sozialen Friedens verbunden.

zu ergänzen – to do

weitere teils Ideen, teils Konzepte auf verschiedensten Ressourcen der SG (wie u.a. gh und tn), on- sowie offline, die noch der Konsolidierung harren.

SGB8 und SGB11 Verweise


44SGB8 – Vollzeitpflege – Def. der Pflegeperson nach § 44 Abs. 1. SGB VIII

§ 44 SGB 8 – Einzelnorm

44 Abs. 1 SGB VIII Kommentar – Google Suche

Entscheidungsbefugnisse von Pflegepersonen (Alltagssorge) regelt § 1688 BGB

Pflegeerlaubnis nach 44SGB8 – Bayerisches Landesjugendamthttps://www.blja.bayern.de › staatliches-waechteramt

fachanwälte-pflegekinderwesen verwandtenpflege 44 sgbviii – Google Suche

Microsoft Word – Ratgeber Verwandtenpflege.doc Bremen Hinweis aus dem HB Pflegekinder

§ 27 SGB VIII Hilfe zur Erziehung – Google Suche

SGBimNetz: § 27 SGB VIII Hilfe zur Erziehung

27SGBVIII Hilfen zur Erziehung – Wikipedia

35SGBVIII ISE 1:1 Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung – Wikipedia

36SGBVIII – Hilfeplanverfahrens – Ressourcen f d Kindeswohl

35aSGBVIII – Eingliederungshilfe für seelisch behinderte o v. Beh.bedrohte (ADHS?) Kinder und Jugendliche – Wikipedia

27SGBVIII – schwierige Lebenssituationn- Förderung und Sträkung zur Bewältigung

Vormund

Verwandtenpflege

Umgangsrecht

Kinder-Jugend-Hilfe-Gesetz

Handlungsempfehlung bei Kindeswohlgefährdung – Dresden.dehttps://www.dresden.de › pdf › gesundheit › KJG

Dresdner Kinderschutzordnerhttps://www.dresden.de › pdf › jugend › kinderschutz

Leistungspflichten JA bei ADHS

Über die Alleinsorge der Mutter kann eine schriftliche Auskunft erteilt

Entzug der elterlichen Sorge – Pflegeelternnetz http://pflegeelternnetz.de › … › Grundinformationen

Jugendamt – Hinweise – bei PflegeElternNetz.de

Fachanwälte Pflegekinderwesen

Landesjugendämter

Jugendhilfe Hinweise bei PflegeElternNetz.de

Pflegegeld

Abt. Besondere Soziale Dienste

Elisabeth Helming et al – Handbuch Sozialpädagogische Familienhilfe

Marius Metzger – Sozialpädagogische Familienhilfe

Handbuch Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB und Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD).

Lebenshilfe – Sozialpädagogische Familienhilfe.

Rechtsanwalt Steffen Siefert: Pflegeelternrecht.dehttps://www.pflegeelternrecht.de

Ratgeber zur Verwandtenpflege in Nürnberghttps://www.nuernberg.de › beratung_und_hilfe

Gewährung der Hilfe nach § 33 SGB VIII für Verwandtenpflegen – Vollzeitpflege Niedersachsen https://soziales.niedersachsen.de › download › Anre…

Zusammenarbeit mit Eltern in der Pflegekinderhilfehttps://www.pfiff-hamburg.de › zusammenarbeit-mit-elt…

DIJuF Startseite |Jugendhilfeinstitut

Verwandtenpflege gelten andere Maßstäbe – Grundinformationen – Pflegeelternnet – zhttp://pflegeelternnetz.de › … › Grundinformationen

Handbuch Pflegekinderhilfe – BMFSFJhttps://www.bmfsfj.de › resource › blob › handbuch…

Keine Anrechnung von Pflegeversicherungsgeld auf das Pflegegeld nach § 39 SGB VIII

VG Arnsberg: Keine pauschale Kürzung des Pflegegeldes bei Verwandtenpflege

Keine Anrechnung von Pflegeversicherungsgeld auf das Pflegegeld nach § 39 SGB VIII – Pflegeelternverein-Dithmarschen e.V.

§ 1777 BGB – Einzelnorm

§ 1626 BGB – Einzelnorm

journal sg

pflegende/sgb8sgb11: Infopol SGB 11 und SGB 8 iVm Hilfe und Beratung bei Ressourcen Engpässen bei Pflegenden Eltern und Verwandtenpfleger(44 SGB 11) – sgb8sgb11 – Teknik Git

Beratung

03501 515–2388 Beratungstel psy. Belastung – Service des Landratsamtes – Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge

Bernau Fr. Bernsee 0172 3030368 | ElternPflegen – Dabei.Sein.Wollen!

0351 79 21 5720 pro familia DD

0361 5621747 – profamilia.de: Erfurt

anwaltliche-beratungsstellen.pdf

kostenlose Erstberatung – Rechtsanwälte in Pirna | Rechtsanwalt-Regional

Rechtsanwalt-Regional – Familienrecht

BerHi_Antrag-ab-2014.pdf – Antrag auf Beratungs u Anwaltskostenhilfe

Handbuch Pflegekinderhilfe – BMFSFJhttps://www.bmfsfj.de › resource › blob › handbuch…

Ratgeber zur Verwandtenpflege in Nürnberghttps://www.nuernberg.de › beratung_und_hilfe

Jürgen Blandow/Marion Küfner – Google Suche

Angebote | ZBBB Pirna e.V.

Beratungsstelle Süd DD

03501-546504 – pflegedienst-ruemmler.de

Cornelia Rümmler – Häusliche Krankenpflege

MKK

VERWAISTEN REHA – Nachsorgeklinik Tannheimhttps://www.tannheim.de › REHAANGEBOTE

07705 9200 – FAMILIENORIENTIERTE REHA – Nachsorgeklinik Tannheimhttps://www.tannheim.de › REHAANGEBOTE

§ 8 SGB IX – Wunsch- und Wahlrecht der Leistungsberechtigten

§ 23 SGB 5 – Medizinische Vorsorgeleistungen

§ 24 SGB 5 – Medizinische Vorsorge für Mütter und Väter | aka MKK

Mutter-Kind-Kur: Antrag in 5 einfachen Schrittenhttps://www.kur.org › mutter-kind-kur › antragstellung

Mirko Hiller – Widerspruch gleich im Kurantrag

nochmals „Recht“

Pflegekinder bei JA DD

LL Ressourcen Kontakte Gruppen

wir pflegen e.V. – pflegende Eltern

Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Familien | Landeshauptstadt Dresden

Familienunterstützender (FuD), familienentlastender Dienst …https://www.caritas.de › glossare › familienunterstuetzend…

Eltern

Familienklick.de

Listen von @Elternwissen / Twitter

elternforen.com

Listenmitgliedschaften für @Elternwissen / Twitter

167 Mitglieder bei TwiLi Medienpädagogik

5 Mitglieder Patienten

164 Mitglieder – Nachhilfeliste

Betreut.de

6 Mitglieder – Gesundheit und Apotheke

53 Mitglieder – Parenting

111 Mitglieder – Familie

15 Mitglieder – Elternblogs

89 Mitglieder – Family

Eltern ans Netz e.V.

70 Mitglieder – Eltern – alles Wichtige

15 Mitglieder – Kids / Kinder / Eltern / Erziehung

@Familie_tp

www.kinderschutzbund-dresden.de

www.awo-in-sachsen.de/ausweg

Verbund Sozialpädagogischer Projekte e. V. vsp-dresden.org

www.malwina-dresden.de

www.diakonie-dresden.de

www.kindervereinigung-dresden.de

Abt. Besondere Soziale Dienste

Jugendamt DD

Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche… Süd DD

Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes des Gesundheitsamtes

pflegende Eltern – Studien Papers Forschung – sci et al

(PDF) Die Lebens- und Versorgungssituation von Familien mit chronisch kranken und behinderten Kindern in Deutschland.

Die Lebens- und Versorgungssituation von Familien mit chronisch kranken und behinderten Kindern in Deutschland

S.18 – Die Lebens- und Versorgungssituattion von Familien mit chronisch kranken und behinderten Kindern in Deutschland -lmds_77_sept2014_S70-71entnommen.pdf

SG Erfurt Internetnotizen – Eltern Pflege Beratung

DD | EduPad

pflegende | Twitter, Instagram, Facebook | Linktree

protectedtext.com/pirna

PG2

pflege.de-Antrag-Betreuungs-und-Entlastungsleistungen-Muster-1.pdf 125Euro Antrag

Pflegegrad 2 » Geld, Leistungen & Voraussetzungen | pflege.de

ggf nachrangig rele

Pflegeperson, die zusammen mit einem ukrainischen Kind in einer Notunterkunft – SN_2022_0482_GA_Web_2022_04_25_aktualisiert.pdf

Terminkalender | ZBBB Pirna e.V.

FAMILIENORIENTIERTE REHA – Nachsorgeklinik Tannheimhttps://www.tannheim.de › REHAANGEBOTE

grosseltern.de – das Beste für meine Enkel

Pflegeelterngruppen (regional)

Selbsthilfegruppen finden | Landeshauptstadt Dresden

Malteser in Pirna

Besuchs- & Begleitungsdienste DD

LL 16 Mitglieder – pflegende Familien

Listenmitgliedschaften für @FuturePflege4 / Twitter

25 Mitglieder pflegende Eltern

intakt.info (@INTAKT_info) / Twitter

Bundesverband Kinderhospiz e.V. – Grundsätzehttps://www.bundesverband-kinderhospiz.de/grundsaetze

Trauercafe/Lebenscafe – Malteser in Dresden-Meißen und Görlitzhttps://www.malteser-dresden.de › trauercafe-lebenscafe

Trauer | Landeshauptstadt Dresdenhttps://www.dresden.de › … › Trauer

Offener Trauertreff – Diakonissenanstalt Dresdenhttps://www.diako-dresden.de › ambulanter-hospizdienst

Trauerbegleitung – Christlicher Hospizdienst Dresden e.V.http://www.hospizdienst-dresden.de › trauer

(20+) Steffi Ber Bernau Eltern 2te Kontakt Mo 15.8.22 vm| Facebook

SG mit Schreibrecht – sg-Anzeige-auf-GoogleMaps | EduPad

PflegeElternNetz.de

Hilfe zur Erziehung – Google Suche

Anwaltliche Beratungsstelle in Pirna eröffnethttps://medienservice.sachsen.de › medien › news

Handlungsempfehlung bei Kindeswohlgefährdung – Dresden.dehttps://www.dresden.de › pdf › gesundheit › KJG




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1000 Buchen – Ein lebendiges Gedenken | Lebenshilfe-Werk Weimar-Apolda e.V.

Quelle: 1000 Buchen – Ein lebendiges Gedenken | Lebenshilfe-Werk Weimar-Apolda e.V.

21.07.2022
Wieder Anschlag auf Weimarer Gedenkprojekt “1000 Buchen”

Tat am Jahrestag des Hitlerattentats entdeckt

Erneut sind Bäume des lebendigen Gedenkprojekts „1000 Buchen“ zerstört worden. Unbekannte haben sieben von zwölf Bäumen in der Nähe der Gedenkstätte Buchenwald abgesägt oder abgebrochen. Entdeckt wurde die Tat am Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler 1944. Die Stadt Weimar, die Gedenkstätte Buchenwald und das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda sind entsetzt. Die Gedenkbäume werden seit 1999 entlang der Todesmarschrouten aus Buchenwald gepflanzt. Schon 2019 und 2020 hatte es Anschläge gegeben.

Der stellvertretene Direktor der Gedenkstätte Buchenwald, Philipp Neumann-Thein, hat den Anschlag am Mittwochmorgen bemerkt: „Noch am Montag war alles in Ordnung. Und dann diese massiven Zerstörungen. Ich habe direkt Anzeige bei der Polizei erstattet.“

Die 12 Bäume waren in einem feierlichen Akt im Jahr 2015 gepflanzt worden. Jeder Baum erhielt eine Tafel in Gedenken an unterschiedliche Opfergruppen oder auch an einzelne Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald. Auch Angehörige waren vor Ort.

Das Projekt „1000 Buchen“ wurde vom Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda im Jahr 1999 ins Leben gerufen. Dessen Vorstandsvorsitzende Rola Zimmer ist entsetzt: „Das hier erneut das Andenken an Opfer der NS-Barbarei und des Holocausts geschändet wird, ist unerträglich. Wir hoffen, dass die Polizei diesmal erfolgreich sein wird.“

Auch Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine hofft auf Ermittlungserfolge: „Das ist kein Streich, das ist ein Verbrechen. Wir dürfen und werden bei diesen Taten nicht wegschauen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Stadt die geschändeten Bäume ersetzt.“

——————–

Anmerkung d. BlogRedaktion:

Die letzten Bäume im Rahmen 1000 Bäume wurden gerade erst im Mai gepflanzt:

„(…)

11.04.2022
72. Baumpflanzaktion

Am 5. Mai 2022 wurde in unserem lebendigen Gedenkprojekt “1000 Buchen” der 168. Baum am Schwabsdorfer Weg in Denstedt gepflanzt. Baum-Paten sind der Lebenshilfe Landesverband Thüringen und sein Projekt „Barrierefrei erinnern – Das Zentrum für Thüringen“.

Mit dem Projekt „Barrierefrei erinnern – Das Zentrum für Thüringen“ bietet die Lebenshilfe Thüringen seit zwei Jahren inklusive Angebote über die Zeit des Nationalsozialismus an. So gibt es beispielsweise Workshops oder Führung in einfacher oder leichter Sprache.

Für die Pflanzung des Apfelbaums wurde ein besonderer Tag gewählt: Der 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Jedes Jahr demonstrieren Menschen mit und ohne Behinderung an diesem Tag, um gleiche Rechte für alle Menschen einzufordern.

(…)“

 

375€ Gewinn/Bett in einer Woche

zuletzt, also vor Kurzem, gab es hier den Beitrag zum Helios. Nun wird in Überschrift und Intro nochmal umdekoriert um das Wesentliche nicht zu übersehen.

INTRO

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern {Anm. d. Blogredaktion: 35.000 Betten, d.h. 20T€ Gewinn je Bett (375€ Gewinn/Bett in einer Woche)}. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro. 

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerkes „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. 

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.5000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro. 

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.*

___________________________________________________________________

Den Beitrag findet man hier:

Wir werden nicht verfehlen, auch diese Fragen zum Gegenstand des Fachgespräches im Thüringer Landtag zu machen, zu welchem wir gestern eingeladen wurden:

https://twitter.com/pflegedissens/status/1511733250233880583

Evaluation of science advice during the COVID-19 pandemic in Sweden | Humanities and Social Sciences Communications



findinds (vorangestellt)

Hier folgen bis zur nächsten Doppel Trennlinie einige wichtige Aussagen der Studie, die wir herausgezogen haben. Dann einige längere Passagen vom Beginn der Studie an die unter dem Aspekt inhaltlichen Priorisierens zunächst übernommen worden sind, aber noch zu evaluieren wären. [Anmerkung der Blog Redaktion]

Über diesen Beitrag haben wir diese womöglich bemerkenswerte politischen Bewertung and entdeckt. [Anmerkung der Blog Redaktion]

die Originaldatei heruntergeladen aus: https://www.nature.com/articles/s41599-022-01097-5

FINDINGS

Beurteilungen der Verantwortung für politische Ergebnisse, die bei den Bemühungen um diese nützlich sein könnten.

Verbesserung der zukünftigen ?Leistung?, um politisches Lernen in neue Kontexte einzubeziehen (Pielke und Boye, 2019). 

Wir haben einen etablierten logischen Rahmen der Politikbewertung auf die intellektuelle Aufgabe angewendet, den Einsatz (und Missbrauch) von Wissenschaft bei der COVID-19-Pandemiebewältigung in Schweden zu bewerten.

 Als wissenschaftliche Beweise beziehen wir uns im Kontext dieses Papiers auf die Ratschläge internationaler Behörden zur Infektionskontrolle (einschließlich der Weltgesundheitsorganisation, der (europäischen) Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten)

Aus dem Studientext


„den Article Open Access Published: 22 March 2022 Evaluation of science advice during the COVID-19 pandemic in Sweden Nele Brusselaers, David Steadson, …Gunnar Steineck Show authors Humanities and Social Sciences Communications volume 9, Article number: 91 (2022) Cite this article 112k Accesses 7392 Altmetric Metricsdetails Abstract Schweden war gut gerüstet, um zu verhindern, dass die Pandemie von COVID-19 ernst wird. Über 280 Jahre Zusammenarbeit zwischen Politik, Behörden und Wissenschaft brachten viele Erfolge in der Präventivmedizin. Schwedens Bevölkerung ist gebildet und hat ein hohes Maß an Vertrauen in Behörden und Machthaber. Im Jahr 2020 hatte Schweden jedoch im Vergleich zum benachbarten Norwegen zehnmal höhere COVID-19-Todesraten. In diesem Bericht versuchen wir zu verstehen, warum, indem wir einen narrativen Ansatz verwenden, um die schwedische COVID-19-Politik und die Rolle von wissenschaftlichen Beweisen und Integrität zu bewerten. Wir argumentieren, dass diese wissenschaftliche Methodik von den führenden Persönlichkeiten der handelnden Behörden – oder den verantwortlichen Politikern – nicht befolgt wurde, wobei alternative Narrative als gültig angesehen wurden, was zu willkürlichen politischen Entscheidungen führte. Im Jahr 2014, die Public Health Agency fusionierte mit dem Institute for Infectious Disease Control; Die erste Entscheidung ihres neuen Leiters (Johan Carlson) war die Entlassung und Versetzung der sechs Professoren der Behörde an das Karolinska-Institut. Mit dieser Konstellation fehlte es der Behörde an Fachwissen und sie konnte wissenschaftliche Fakten außer Acht lassen. Die schwedische Pandemiestrategie schien auf eine „natürliche“ Herdenimmunität und die Vermeidung eines gesellschaftlichen Shutdowns abzuzielen. Die Gesundheitsbehörde bezeichnete Ratschläge nationaler Wissenschaftler und internationaler Behörden als extreme Positionen, was dazu führte, dass Medien und politische Gremien stattdessen ihre eigene Politik akzeptierten. Das schwedische Volk wurde über grundlegende Fakten wie die Übertragung von SARS-CoV-2 durch die Luft, die Tatsache, dass asymptomatische Personen ansteckend sein können und dass Gesichtsmasken sowohl den Träger als auch andere schützen, in Unkenntnis gehalten. Zwingende Rechtsvorschriften wurden selten angewandt; Empfehlungen auf Eigenverantwortung und ohne Sanktionen waren die Regel. Vielen älteren Menschen wurde trotz verfügbarer Vorräte Morphium anstelle von Sauerstoff verabreicht, wodurch ihr Leben effektiv beendet wurde. Wenn Schweden bei künftigen Pandemien besser abschneiden will, muss die wissenschaftliche Methode neu etabliert werden, nicht zuletzt innerhalb des Gesundheitsamtes. Es würde wahrscheinlich einen großen Unterschied machen, wenn ein separates, unabhängiges Institut für die Kontrolle von Infektionskrankheiten neu geschaffen würde. Wir empfehlen Schweden, einen selbstkritischen Prozess in Bezug auf seine politische Kultur und die mangelnde Rechenschaftspflicht von Entscheidungsträgern einzuleiten, um künftige Misserfolge zu vermeiden, wie sie bei der COVID-19-Pandemie aufgetreten sind. ihr Leben effektiv beenden. Wenn Schweden bei künftigen Pandemien besser abschneiden will, muss die wissenschaftliche Methode neu etabliert werden, nicht zuletzt innerhalb des Gesundheitsamtes. Es würde wahrscheinlich einen großen Unterschied machen, wenn ein separates, unabhängiges Institut für die Kontrolle von Infektionskrankheiten neu geschaffen würde. Wir empfehlen Schweden, einen selbstkritischen Prozess in Bezug auf seine politische Kultur und die mangelnde Rechenschaftspflicht von Entscheidungsträgern einzuleiten, um künftige Misserfolge zu vermeiden, wie sie bei der COVID-19-Pandemie aufgetreten sind. ihr Leben effektiv beenden. Wenn Schweden bei künftigen Pandemien besser abschneiden will, muss die wissenschaftliche Methode neu etabliert werden, nicht zuletzt innerhalb des Gesundheitsamtes. Es würde wahrscheinlich einen großen Unterschied machen, wenn ein separates, unabhängiges Institut für die Kontrolle von Infektionskrankheiten neu geschaffen würde. Wir empfehlen Schweden, einen selbstkritischen Prozess in Bezug auf seine politische Kultur und die mangelnde Rechenschaftspflicht von Entscheidungsträgern einzuleiten, um künftige Misserfolge zu vermeiden, wie sie bei der COVID-19-Pandemie aufgetreten sind. PDF Herunterladen Einführung Die Gründung der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften im Jahr 1739 kann als Ausgangspunkt für >280 Jahre Zusammenarbeit zwischen der politischen Macht, den Beamten und der wissenschaftlichen Gemeinschaft in Schweden angesehen werden (Andréasson et al., 1997 , 2021i ). Schweden hat seit 1749 eine gesetzlich vorgeschriebene bevölkerungsbezogene Todesursachenregistrierung, die zuverlässige Statistiken liefert, auf denen Präventivmaßnahmen basieren können (Andréasson et al., 1997 , 2018 ). Schweden hat sich damit international an die Spitze gesetzt, wenn es um die Prävention von Krankheiten und Todesfällen geht (Andréasson et al., 1997 ), und schien gut gerüstet und auf die COVID-19-Pandemie vorbereitet zu sein. Um einige Erfolgsgeschichten zu betrachten (Andréasson et al., 1997 ): Während des 19. Jahrhunderts ergriff der schwedische Staat Initiativen, um Frauen, die traditionell in ländlichen Gebieten bei der Geburt assistiert hatten, durch wissenschaftlich ausgebildete Hebammen zu ersetzen, was zu einer deutlichen Verringerung der Müttersterblichkeit führte. In den 1950er Jahren wurde für alle Frauen in Schweden eine kostenlose, evidenzbasierte Gesundheitsversorgung für Mütter eingeführt, was zu einer der niedrigsten perinatalen Sterblichkeitszahlen weltweit seit mehreren Jahrzehnten führte In den 1960er Jahren wurden Maßnahmen ergriffen, um Kinder vor Unfällen zu Hause, im Straßenverkehr und auf Baustellen durch strenge Gesetze zu schützen. Diese Gesetzgebung basierte auf inländischen wissenschaftlichen Studien. Eines der jüngsten Beispiele für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Regierung war die Reaktion auf die HIV-Pandemie. Es wurde eine Delegation der führenden Experten des Landes gebildet, die in ständigem Dialog mit der Regierung stand. Die Arbeit zur Verhinderung der Ausbreitung von Infektionen und zur Verringerung der Stigmatisierung von HIV-Infizierten war international erfolgreich. Als die COVID-19-Pandemie Europa traf, stach dieses dünn besiedelte nordische Land von Anfang an hervor (Murray, 2020 ; Orlowski und Goldsmith, 2020 ; Habib, 2020 ; Esaiasson et al., 2021 ; Lindström, 2020b ), mit einer offensichtlichen Ruhe und weniger restriktive Strategie im Vergleich zum Rest des Kontinents (Hale et al., 2021 ). Mehrere Quellen hoben den „schwedischen Ausnahmezustand“ als zugrunde liegenden Grund für diese Ablenkung hervor, was gegen internationale und wissenschaftliche Ratschläge verstößt (Nygren und Olofsson, 2021 ; Granberg et al., 2021). Während andere europäische Nationen Mitte März streng gesperrt wurden, verbot Schweden öffentliche Versammlungen von >500 Personen und >50 Ende März (Orlowski und Goldsmith, 2020 ). Offiziell konzentrierte sich die schwedische Strategie auf die Eigenverantwortung (Nygren und Olofsson, 2020 ) und nicht auf die Überforderung der Gesundheitssysteme. Ziel war es, Risikogruppen (einschließlich älterer Menschen) zu schützen und die Folgen für den Einzelnen und die Gesellschaft zu begrenzen – eine sogenannte Mitigationsstrategie (Walker et al., 2020 ; Lindström, 2020b ; Sayers, 2020). Im Jahr 2020 wurden die meisten Schulen nie proaktiv geschlossen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern (in Schweden gesetzlich vorgeschriebene Anwesenheitspflicht und keine Option für Fern- oder Heimunterricht) (Orlowski und Goldsmith, 2020 ). Fernunterricht wurde jedoch für ältere Teenager und Universitätsstudenten eingeführt (Orlowski und Goldsmith, 2020 ). Die schwedische Strategie basierte hauptsächlich auf Empfehlungen und freiwilligen Maßnahmen, zum Beispiel Heimarbeit für diejenigen, die es könnten; dennoch wurden im Jahr 2020 keine gesetzlichen Beschränkungen (einschließlich Bußgelder) durchgesetzt (Orlowski und Goldsmith, 2020 ). Bemerkenswerterweise erklärte der Minister für Gesundheit und Soziales später während einer parlamentarischen Untersuchung, dass Schweden tatsächlich keine Strategie habe. Die schwedische Strategie war auch im Ausland einflussreich und wurde in anderen Ländern, darunter unter anderem in den Vereinigten Staaten (USA), im Vereinigten Königreich (UK) und in Australien, zu einem Argument für die Lockerung der Beschränkungen (Orlowski und Goldsmith, 2020 ; Jung et al., 2020 ). Befürworter der natürlichen Herdenimmunitätsstrategie förderten eine weit verbreitete „kontrollierte“ Ausbreitung in der Gesellschaft, um eine Herdenimmunität ohne Impfung zu erreichen (obwohl es nie genügend Beweise für eine dauerhafte Immunität gegen eine erneute Infektion gab) (Jung et al., 2020 ; Iacobucci, 2020). Schweden gab jedoch nicht offiziell zu, dass die natürliche Herdenimmunität ein zugrunde liegendes Ziel sei, aber die Behörden erklärten, dass dies eine willkommene Nebenwirkung oder Folge sein würde. Eine große Anzahl interner Dokumente und öffentlicher Äußerungen verschiedener Beamter im Jahr 2020 belegen, dass das Erreichen der Herdenimmunität tatsächlich eine wichtige Überlegung war (Lindström, 2021 ; Nygren und Olofsson, 2021 ; Orlowski und Goldsmith, 2020 ; Habib, 2020 ; Giesecke, 2020 ; Sörensen, 2020 , 2020e ; Vogel, 2020 ; Larsson, 2021). E-Mail-Gespräche und Aussagen des State Epidemiologist und anderer zeigen, dass sie zumindest über die Verwendung von Kindern spekulierten, um Herdenimmunität zu erlangen, während sie gleichzeitig öffentlich behaupteten, Kinder spielten eine vernachlässigbare Rolle bei der Übertragung und wurden nicht krank (Vogel, 2020 ; Bjorklund und Ewing, 2020 ; Brusselaers et al., 2020 ). Da eine umfassende Bewertung der COVID-19-Politik und -Umsetzung in Schweden die Länge und den Umfang dieses Papiers sprengen würde, konzentrieren wir uns auf die Rolle wissenschaftlicher Beweise für die Maßnahmen unter Verwendung eines narrativen Ansatzes. In diesem Bericht wollen wir bewerten, inwieweit Schweden vor 2020 eine Pandemiestrategie hatte und wie diese Strategie auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhte und wie sie während der Pandemie umgesetzt und in die Politikgestaltung übernommen wurde, wobei wir uns auf den Zeitraum bis zum 31. 2020. Wir bewerten auch, inwieweit Wissenschaftler, politische Entscheidungsträger und Politiker in den Entscheidungsprozess eingebunden wurden. Die Studie dient nicht der Weiterentwicklung der politischen oder sozialwissenschaftlichen Theorie. Methoden Schweden ist eine Monarchie und das größte Land unter den nordischen Ländern und grenzt an Finnland, Norwegen und Dänemark. Die nordische Region ist eine geografische und kulturelle Region in Nordeuropa mit starken historischen, politischen und sprachlichen Bindungen (Mens et al., 2021 ). Das Studienumfeld vor der Pandemie wird in Beilage 1 ausführlicher beschrieben , einschließlich einer Zusammenfassung des stark dezentralisierten schwedischen Gesundheitssystems, der soziokulturellen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen und Ideologien sowie des rechtlichen Rahmens.


Diese Arbeit folgt einer narrativen Struktur, die sich auf die Meso- und Makroebene des Narrative Policy Framework (NPC) konzentriert, dh darauf, „wie politische Akteure Narrative konstruieren und kommunizieren, um den politischen Prozess zu beeinflussen“; und „wie politische Narrative Institutionen, Gesellschaft und kulturelle Normen durchdringen“ (Shanahan et al., 2018 ). “ https://www.nature.com/articles/s41599-022-01097-5#:~:text=Herunterladen,al.%2C%202018%20).%20Dieses


Beurteilungen der Verantwortung für politische Ergebnisse, die bei den Bemühungen um diese nützlich sein könnten Verbesserung der zukünftigen Leistung, um politisches Lernen in neue Kontexte einzubeziehen (Pielke und Boye, 2019).

Wir haben einen etablierten logischen Rahmen der Politikbewertung auf die intellektuelle Aufgabe angewendet, den Einsatz (und Missbrauch) von Wissenschaft bei der COVID-19-Pandemiebewältigung in Schweden zu bewerten. 



Evaluation of science advice during the COVID-19 pandemic in Sweden

Show authors

Humanities and Social Sciences Communications volume 9, Article number: 91 (2022) 

Abstract

Schweden war gut gerüstet, um zu verhindern, dass die Pandemie von COVID-19 ernst wird. Über 280 Jahre Zusammenarbeit zwischen Politik, Behörden und Wissenschaft brachten viele Erfolge in der Präventivmedizin. Schwedens Bevölkerung ist gebildet und hat ein hohes Maß an Vertrauen in Behörden und Machthaber. Im Jahr 2020 hatte Schweden jedoch im Vergleich zum benachbarten Norwegen zehnmal höhere COVID-19-Todesraten. In diesem Bericht versuchen wir zu verstehen, warum, indem wir einen narrativen Ansatz verwenden, um die schwedische COVID-19-Politik und die Rolle von wissenschaftlichen Beweisen und Integrität zu bewerten. Wir argumentieren, dass diese wissenschaftliche Methodik von den führenden Persönlichkeiten der handelnden Behörden – oder den verantwortlichen Politikern – nicht befolgt wurde, wobei alternative Narrative als gültig angesehen wurden, was zu willkürlichen politischen Entscheidungen führte. Im Jahr 2014, die Public Health Agency fusionierte mit dem Institute for Infectious Disease Control; Die erste Entscheidung ihres neuen Leiters (Johan Carlson) war die Entlassung und Versetzung der sechs Professoren der Behörde an das Karolinska-Institut. Mit dieser Konstellation fehlte es der Behörde an Fachwissen und sie konnte wissenschaftliche Fakten außer Acht lassen. Die schwedische Pandemiestrategie schien auf eine „natürliche“ Herdenimmunität und die Vermeidung eines gesellschaftlichen Shutdowns abzuzielen. Die Gesundheitsbehörde bezeichnete Ratschläge nationaler Wissenschaftler und internationaler Behörden als extreme Positionen, was dazu führte, dass Medien und politische Gremien stattdessen ihre eigene Politik akzeptierten. Das schwedische Volk wurde über grundlegende Fakten wie die Übertragung von SARS-CoV-2 durch die Luft, die Tatsache, dass asymptomatische Personen ansteckend sein können und dass Gesichtsmasken sowohl den Träger als auch andere schützen, in Unkenntnis gehalten. Zwingende Rechtsvorschriften wurden selten angewandt; Empfehlungen auf Eigenverantwortung und ohne Sanktionen waren die Regel. Vielen älteren Menschen wurde trotz verfügbarer Vorräte Morphium anstelle von Sauerstoff verabreicht, wodurch ihr Leben effektiv beendet wurde. Wenn Schweden bei künftigen Pandemien besser abschneiden will, muss die wissenschaftliche Methode neu etabliert werden, nicht zuletzt innerhalb des Gesundheitsamtes. Es würde wahrscheinlich einen großen Unterschied machen, wenn ein separates, unabhängiges Institut für die Kontrolle von Infektionskrankheiten neu geschaffen würde. Wir empfehlen Schweden, einen selbstkritischen Prozess in Bezug auf seine politische Kultur und die mangelnde Rechenschaftspflicht von Entscheidungsträgern einzuleiten, um künftige Misserfolge zu vermeiden, wie sie bei der COVID-19-Pandemie aufgetreten sind. ihr Leben effektiv beenden. Wenn Schweden bei künftigen Pandemien besser abschneiden will, muss die wissenschaftliche Methode neu etabliert werden, nicht zuletzt innerhalb des Gesundheitsamtes. Es würde wahrscheinlich einen großen Unterschied machen, wenn ein separates, unabhängiges Institut für die Kontrolle von Infektionskrankheiten neu geschaffen würde. Wir empfehlen Schweden, einen selbstkritischen Prozess in Bezug auf seine politische Kultur und die mangelnde Rechenschaftspflicht von Entscheidungsträgern einzuleiten, um künftige Misserfolge zu vermeiden, wie sie bei der COVID-19-Pandemie aufgetreten sind. ihr Leben effektiv beenden. Wenn Schweden bei künftigen Pandemien besser abschneiden will, muss die wissenschaftliche Methode neu etabliert werden, nicht zuletzt innerhalb des Gesundheitsamtes. Es würde wahrscheinlich einen großen Unterschied machen, wenn ein separates, unabhängiges Institut für die Kontrolle von Infektionskrankheiten neu geschaffen würde. Wir empfehlen Schweden, einen selbstkritischen Prozess in Bezug auf seine politische Kultur und die mangelnde Rechenschaftspflicht von Entscheidungsträgern einzuleiten, um künftige Misserfolge zu vermeiden, wie sie bei der COVID-19-Pandemie aufgetreten sind.

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Einführung

Die Gründung der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften im Jahr 1739 kann als Ausgangspunkt für >280 Jahre Zusammenarbeit zwischen der politischen Macht, den Beamten und der wissenschaftlichen Gemeinschaft in Schweden angesehen werden (Andréasson et al., 1997 , 2021i ). Schweden hat seit 1749 eine gesetzlich vorgeschriebene bevölkerungsbezogene Todesursachenregistrierung, die zuverlässige Statistiken liefert, auf denen Präventivmaßnahmen basieren können (Andréasson et al., 1997 , 2018 ). Schweden hat sich damit international an die Spitze gesetzt, wenn es um die Prävention von Krankheiten und Todesfällen geht (Andréasson et al., 1997 ), und schien gut gerüstet und auf die COVID-19-Pandemie vorbereitet zu sein.

Um einige Erfolgsgeschichten zu betrachten (Andréasson et al., 1997 ):

  • Während des 19. Jahrhunderts ergriff der schwedische Staat Initiativen, um Frauen, die traditionell in ländlichen Gebieten bei der Geburt assistiert hatten, durch wissenschaftlich ausgebildete Hebammen zu ersetzen, was zu einer deutlichen Verringerung der Müttersterblichkeit führte.
  • In den 1950er Jahren wurde für alle Frauen in Schweden eine kostenlose, evidenzbasierte Gesundheitsversorgung für Mütter eingeführt, was zu einer der niedrigsten perinatalen Sterblichkeitszahlen weltweit seit mehreren Jahrzehnten führte
  • In den 1960er Jahren wurden Maßnahmen ergriffen, um Kinder vor Unfällen zu Hause, im Straßenverkehr und auf Baustellen durch strenge Gesetze zu schützen. Diese Gesetzgebung basierte auf inländischen wissenschaftlichen Studien.
  • Eines der jüngsten Beispiele für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Regierung war die Reaktion auf die HIV-Pandemie. Es wurde eine Delegation der führenden Experten des Landes gebildet, die in ständigem Dialog mit der Regierung stand. Die Arbeit zur Verhinderung der Ausbreitung von Infektionen und zur Verringerung der Stigmatisierung von HIV-Infizierten war international erfolgreich.

Als die COVID-19-Pandemie Europa traf, stach dieses dünn besiedelte nordische Land von Anfang an hervor (Murray, 2020 ; Orlowski und Goldsmith, 2020 ; Habib, 2020 ; Esaiasson et al., 2021 ; Lindström, 2020b ), mit einer offensichtlichen Ruhe und weniger restriktive Strategie im Vergleich zum Rest des Kontinents (Hale et al., 2021 ). Mehrere Quellen hoben den „schwedischen Ausnahmezustand“ als zugrunde liegenden Grund für diese Ablenkung hervor, was gegen internationale und wissenschaftliche Ratschläge verstößt (Nygren und Olofsson, 2021 ; Granberg et al., 2021). Während andere europäische Nationen Mitte März streng gesperrt wurden, verbot Schweden öffentliche Versammlungen von >500 Personen und >50 Ende März (Orlowski und Goldsmith, 2020 ). Offiziell konzentrierte sich die schwedische Strategie auf die Eigenverantwortung (Nygren und Olofsson, 2020 ) und nicht auf die Überforderung der Gesundheitssysteme. Ziel war es, Risikogruppen (einschließlich älterer Menschen) zu schützen und die Folgen für den Einzelnen und die Gesellschaft zu begrenzen – eine sogenannte Mitigationsstrategie (Walker et al., 2020 ; Lindström, 2020b ; Sayers, 2020). Im Jahr 2020 wurden die meisten Schulen nie proaktiv geschlossen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern (in Schweden gesetzlich vorgeschriebene Anwesenheitspflicht und keine Option für Fern- oder Heimunterricht) (Orlowski und Goldsmith, 2020 ). Fernunterricht wurde jedoch für ältere Teenager und Universitätsstudenten eingeführt (Orlowski und Goldsmith, 2020 ). Die schwedische Strategie basierte hauptsächlich auf Empfehlungen und freiwilligen Maßnahmen, zum Beispiel Heimarbeit für diejenigen, die es könnten; dennoch wurden im Jahr 2020 keine gesetzlichen Beschränkungen (einschließlich Bußgelder) durchgesetzt (Orlowski und Goldsmith, 2020 ). Bemerkenswerterweise erklärte der Minister für Gesundheit und Soziales später während einer parlamentarischen Untersuchung, dass Schweden tatsächlich keine Strategie habe.

Die schwedische Strategie war auch im Ausland einflussreich und wurde in anderen Ländern, darunter unter anderem in den Vereinigten Staaten (USA), im Vereinigten Königreich (UK) und in Australien, zu einem Argument für die Lockerung der Beschränkungen (Orlowski und Goldsmith, 2020 ; Jung et al., 2020 ). Befürworter der natürlichen Herdenimmunitätsstrategie förderten eine weit verbreitete „kontrollierte“ Ausbreitung in der Gesellschaft, um eine Herdenimmunität ohne Impfung zu erreichen (obwohl es nie genügend Beweise für eine dauerhafte Immunität gegen eine erneute Infektion gab) (Jung et al., 2020 ; Iacobucci, 2020). Schweden gab jedoch nicht offiziell zu, dass die natürliche Herdenimmunität ein zugrunde liegendes Ziel sei, aber die Behörden erklärten, dass dies eine willkommene Nebenwirkung oder Folge sein würde. Eine große Anzahl interner Dokumente und öffentlicher Äußerungen verschiedener Beamter im Jahr 2020 belegen, dass das Erreichen der Herdenimmunität tatsächlich eine wichtige Überlegung war (Lindström, 2021 ; Nygren und Olofsson, 2021 ; Orlowski und Goldsmith, 2020 ; Habib, 2020 ; Giesecke, 2020 ; Sörensen, 2020 , 2020e ; Vogel, 2020 ; Larsson, 2021). E-Mail-Gespräche und Aussagen des State Epidemiologist und anderer zeigen, dass sie zumindest über die Verwendung von Kindern spekulierten, um Herdenimmunität zu erlangen, während sie gleichzeitig öffentlich behaupteten, Kinder spielten eine vernachlässigbare Rolle bei der Übertragung und wurden nicht krank (Vogel, 2020 ; Bjorklund und Ewing, 2020 ; Brusselaers et al., 2020 ).

Da eine umfassende Bewertung der COVID-19-Politik und -Umsetzung in Schweden die Länge und den Umfang dieses Papiers sprengen würde, konzentrieren wir uns auf die Rolle wissenschaftlicher Beweise für die Maßnahmen unter Verwendung eines narrativen Ansatzes. In diesem Bericht wollen wir bewerten, inwieweit Schweden vor 2020 eine Pandemiestrategie hatte und wie diese Strategie auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhte und wie sie während der Pandemie umgesetzt und in die Politikgestaltung übernommen wurde, wobei wir uns auf den Zeitraum bis zum 31. 2020. Wir bewerten auch, inwieweit Wissenschaftler, politische Entscheidungsträger und Politiker in den Entscheidungsprozess eingebunden wurden. Die Studie dient nicht der Weiterentwicklung der politischen oder sozialwissenschaftlichen Theorie.

Methoden

Schweden ist eine Monarchie und das größte Land unter den nordischen Ländern und grenzt an Finnland, Norwegen und Dänemark. Die nordische Region ist eine geografische und kulturelle Region in Nordeuropa mit starken historischen, politischen und sprachlichen Bindungen (Mens et al., 2021 ). Das Studienumfeld vor der Pandemie wird in Beilage 1 ausführlicher beschrieben , einschließlich einer Zusammenfassung des stark dezentralisierten schwedischen Gesundheitssystems, der soziokulturellen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen und Ideologien sowie des rechtlichen Rahmens.

Diese Arbeit folgt einer narrativen Struktur, die sich auf die Meso- und Makroebene des Narrative Policy Framework (NPC) konzentriert, dh darauf,

„wie politische Akteure Narrative konstruieren und kommunizieren, um den politischen Prozess zu beeinflussen“; und „wie politische Narrative Institutionen, Gesellschaft und kulturelle Normen durchdringen“ (Shanahan et al., 2018 ). 

Dieses nicht-experimentelle Design (Fallstudie) evaluiert die verschiedenen Charaktere im Umgang mit COVID -19 in Schweden, mit der Public Health Agency als Hauptakteur (Shanahan et al., 2018 ). Die Einstellungfür die Bewertung auf Mesoebene ist Schweden im Jahr 2020, wobei der Schwerpunkt hauptsächlich auf der nationalen Ebene liegt, obwohl die regionale und kommunale Ebene bei Bedarf erörtert werden. Wir haben eine Inhaltsanalyse durchgeführt, die auf ausführlichen Diskussionen zwischen den Co-Autoren und anderen nationalen und internationalen Experten, einer umfassenden systematischen Literaturrecherche von wissenschaftlichen Peer-Review-Papieren, Regierungsberichten und Mitteilungen sowie Mainstream-Medien und digitalen Medien ( 2021g , Shanahan et al., 2018 ). Um auch zu beurteilen, wie Narrative auf Makroebene die öffentliche Ordnung beeinflusst haben (Shanahan et al., 2018 ), haben wir die in Schweden vorhandenen gemeinsamen gesellschaftlichen und kulturellen Werte vor der Pandemie untersucht.

Wir haben die schwedische COVID-19-Politik auf der Grundlage der folgenden vier unterschiedlichen intellektuellen Aufgaben bewertet (Lasswell, 1971 ; Nachmias, 1979 ): (a) Identifizierung von Zielen, die bei der Umsetzung der Politik erreicht werden sollen, (b) Metriken, die zur Bewertung des Fortschritts verwendet werden können (oder deren Fehlen) in Bezug auf Ziele, (c) Daten oder Beweise in Bezug auf solche Metriken: offizielle COVID-19-Statistiken, Berichte aus dem Gesundheitswesen und anderen

Die vorangegangenen Abschnitte müssen wahrscheinlich, da sonst als Dublette enthalten, gekürzt werden. Es könnte sein, dass der ganze Abschnitt noch mal alles von Beginn der Studie an, in der Übersetzung enthält, da dies versehentlich durch den copy Mechanismus von Google innerhalb der Android App bei einem ÜbertragungsVorgang mit übernommen wurde. Muss man sich noch mal angucken, ob diese Abschnitte in Auszügen (den bis zur ersten Trennlinie) in irgendeiner Form vorangestellt werden soll — vermutlich aber eher nicht. [Anmerkung der Blog Redaktion]

##### und (d)

Beurteilungen der Verantwortung für politische Ergebnisse, die bei den Bemühungen um diese nützlich sein könnten. Verbesserung der zukünftigen Leistung, um politisches Lernen in neue Kontexte einzubeziehen (Pielke und Boye, 2019). 


Wir haben einen etablierten logischen Rahmen der Politikbewertung auf die intellektuelle Aufgabe angewendet, den Einsatz (und Missbrauch) von Wissenschaft bei der COVID-19-Pandemiebewältigung in Schweden zu bewerten.

 Als wissenschaftliche Beweise beziehen wir uns im Kontext dieses Papiers auf die Ratschläge internationaler Behörden zur Infektionskontrolle (einschließlich der Weltgesundheitsorganisation, der (europäischen) Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten)

Vorläufiges Ende des exzerptes zu dem nature Artikel über politische Entscheidungsprozesse in Schweden im Rahmen der Covid 19 Pandemie [Anmerkung der Blog Redaktion]

Defizitinventur

Unzählige Studien belegen die Defizite in der Pflege wie auch in der Unterstützung der pflegenden Angehörigen durch den für die Daseinsvorsorge Verantwortlichen.

Im Gespräch mit pflegenden Angehörigen auf dem Demenztag 2017 in Bad Blankenburg und dem Pflegepodium 2019 im Alloheim in Erfurt wurde seitens der thüringer Ministerin der wiederholt angesprochene Vorschlag zu einer umfassenden Defizitinventur begrüßt und befürwortet.

Heike Werner, Spozialministerin Thüringen im TMASGFF

Offenbar hat Corona auch diesen guten Vorsätzen eine Strich durch die Rechnung gemacht. Nun sehen wir es aber an der Zeit nochmals „nachzuhaken“. Nachdem unser erster telefonischer Hilferuf (in 2 Jahren Pandemie) im zuständigen Referat des Thüringer Sozialressorts nicht so sehr auf Begeisterung traf: „Sehen Sie bitte zukünftig von Kontaktversuchen ab.“, schauen wir mal weiter. Nun hat auch die Fachstelle Demenz freundlicherweise angerufen und möchte über den zum Februartreffen der pflegenden Angehörigen thematisierten Termin mit dem TMASGFF am 14.4.22 sprechen.

Unseren Ressourcen angemessene, aber andererseits sehr provisorische Versuche das Problem praktisch zu adressieren, finden wir hier:

  • https://edupad.ch/p/defizit – hier können auch jederzeit (anonym und ohne Anmeldung Probleme notiert werden, und eine Reihe haben sich auch schon angesammelt.)
  • Unter dem Tag „Debatte“ sind schon einige der bereits auch ans TMASGFF kommunizierten Defizite hier im Blog angesprochen und selbstverständlich unter dem Tag „Defizit“.
  • Unser hier mit der Minimalversion der 0-budgetvariante arbeitender Blog, hat leider keine Zugriff auf eine irgendwie sinnvolle Suchfunktion. Ein sehr rudimentärer vorläufiger Ersatz ist dieser Link auf Google, welcher es unseren Blogbesuchern, leider nur von dieser Stelle aus, ermöglicht, den ganzen Blog nach beliebigen Stichwörtern zu durchsuchen.
  • Eine strukturierte Übersicht zu den Defiziten mit dem Versuch einer ersten Priorisierung ist noch weiter in in Arbeit, aber wird sicher und hoffentlich von der Wahrnehmung dieser ureigenen Aufgabe der Daseinsvorsorge (die u.E. nicht, wie irrtümlich seitens des ministeriellen Ressortverantwortlichen schrftl. verlautbart: nur „auf Bundesebene“ umsetzbar ist) durch die verantwortlichen Stellen überholt werden. Stichwort: sozialer Mängelmelder.

Offline Tablet AgAtAb

Beim Armuts und Gesundheitskongress war Sie auch mit dabei. Vielleicht hat sie es ja gar nicht bemerkt, aber jedenfalls hat sie im Gespräch mit Dr. F. aus Hamburg eine tragende Rolle gespielt. Nachdem wir ihm bestätigt hatten, dass wir DAS Projekt kennen, ist uns dann jedoch noch mal ein ganz neuer Aspekt aufgefallen: zunächst waren wir davon ausgegangen, dass in DEM Projekt sozusagen alle die Ü60 versammelt sind, die KEIN Problem mit der Digitalisierung haben und somit das Projekt für uns natürlich toll, aber unsere Zielgruppe der digital Verweigerer (nach Professor Seifert Zürich 50% der über 50-Jährigen in der EU und gemäß Lena-Sophie Müller-Klingbeil von der D21 immerhin noch über 30% der über 70 jährigen in DE) eher obsolet ist. Und jetzt kommt das Gespräch mit Dr. F. ins Spiel und vor allem Dingen der Abschnitt, an dem er uns nochmals die ganzen Vorteile DES Projektes auseinandersetzte, zum Glück!

Wir werden das mal so versuchen zu erläutern, dass wir das Resümee (a,b) vorweg nehmen und dann begründen, warum das für uns wichtig ist.

a) DAS Projekt hat einen riesen Erfahrungs Pool zu den Dingen, die besonders gut ankamen bei den Leuten im Rahmen der „Digitalisierung“ und andersherum natürlich auch dazu, was man sich lieber „schenken“ sollte, wo Hamburg sozusagen für uns in Erfurt schon mal die Erfahrungs-Kastanien aus dem Feuer geholt hat.

b) wir gehen einmal davon aus, dass bei DEM Projekt die Teilnehmern doch auch eine ganze Reihe dabei sind bzw. waren, die eigentlich von der Digitalisierung gar nichts wissen wollten und einfach bloß bei irgendjemandem „aus alter Freundschaft“ mitgegangen sind zu ihrem Projekt. Das sind sozusagen unsere Goldstücke und Perlen! Hier genau soll das Material geborgen werden, welches wir benötigen für die Brücke über den digitalen Graben: die hunderte von Einzel Erfahrungen, die dann dazu geführt haben dass sich diese inneren Verweigerer dann letztlich doch für das Digitale erwärmt haben.

Begründung:

so, na ja, genau, die fehlt ja noch.

Man könnte ja nun getreu dem alten Spruch „wer nicht will der hat schon“, eigentlich sagen, gut, wer eben ohne Smartphone auskommen will, soll er halt. Dazu kommt, dass ja nun die Zivilgesellschaft, beispielsweise in Form DES Projektes, den Defiziten der staatlichen Daseinsvorsorge schon über Gebühr auf geholfen hat. Das Problem entsteht unseres Erachtens vor allem aus dem wenig beachteten riesigen Umfang der betroffenen Menschengruppe und der für diese, durch ihre Abkopplung vom „Digitalen“ zwangsläufigen Implikationen, welche nachfolgend (noch kurz und völlig unzureichend) zu schildern sein werden.

Was ist das nun für eine „Apokalypse“, die wir hier über uns hereinbrechen sehen? Ein Beispiel war das ImpfPortal, als damals alle 70 plus zum großen Teil nur über Enkel an einen Impftermin rangekommen sind, bzw. mit etwas Verzug die behördlichen Akteure dann doch noch Telefon Hotline eingerichtet haben. So hat uns das auch Dr. F. aus Hamburger Sicht bestätigt. Das ist jedoch nur eine winzige Spitze des Eisberges. Bei unserem letzten Treffen hier in Erfurt haben wir das nächste (winzige) Stück der Katastrophe in Augenschein genommen:

pflegegradrechner

Es gibt im Netz so ca 7 bis 12 verschiedene pflegegradrechner. Ohne Computer, Tablet oder Smartphone sind sie ziemlich aufgeschmissen wenn sie dem MDK Paroli bieten wollen. Und das ist ziemlich nötig, wenn man die Ablehnungsrate anschaut. Das Problem ist hier vor allem auch die ungeheure Komplexität dieser aus dem SGB abgeleiteten Prozesse. Über 60 Einzelpositionen mit mehreren teils recht kompliziert juristisch verklausulierten Definitionen. Da ist man ohne elektronische Unterstützung völlig verloren. Noch ein letztes Beispiel in dieser völlig unvollständigen Liste. Herr Spahn hat im vergangenen Jahr noch schnell das DVPMG, das Gesetz für digitale Pflege Anwendungen auf den Weg gebracht. Eine tolle Gelddruckmaschine für die Digital Industrie. Ähnlich wie das Impf- Portal, wird dieses Gesetz zukünftig rein digitale Zugänge zu bestimmten Leistungen und Erleichterungen und überhaupt erst Ermöglichung von manchen Leistungen aber nur DIGITAL erlauben.

Dies sind nur einige Implikationen welche uns veranlassen, hier auf dem Gebiet der Schließung der digital Lücke tatsächlich solchen Wirbel zu veranstalten. Ein erstes MiniProjekt dazu: unser OfflineTablet*, dass sich bei den Treffen der „NetzAbstinenz“ dann jeweils per WLAN „auftanken“ soll. Und vielleicht auch dazu beiträgt sich ans Digitale zu gewöhnen. Nebenbei kann man die Tablets auch mit Netz nutzen, ausleihen wenn man an unseren Treffen teilnehmen möchte, die Pflegesituation dies das aber wie so oft nicht hergibt.

Letztens gab es dazu auch noch eine kurze TelKo mit dem Büro des Bundesbeauftragten für Informationstechnik. Da sind wir nun auch auf die Antwort noch SEHR gespannt.

  • * … Passwort soweit nötig, bitte erfragen: demenz.pflaster at mail.ch

Vertrauen

@ptb_q5 @sozialesTH

Wasser im Keller – statt Sonnenbrand ?

Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), Braunschweig und Berlin, ist das nationale Metrologie-Institut mit wissenschaftlich-technischen Dienstleistungsaufgaben. Sie misst mit höchster Genauigkeit und Zuverlässigkeit { Anmerkung d. Blogredaktion: … auch den ?☢ ? Wind aus Richtung Tschernobyl } – Metrologie als Kernkompetenz.



Vertrauenspersonen / Ombudspersonen für die gute wissenschaftliche Praxis und Vertrauensanwälte für anonymes Externes Hinweisgebersystem

Wissenschaft gründet auf

 

  • Redlichkeit und
  • der Beachtung allgemein anerkannter Regeln.

Unredlichkeit gefährdet die Wissenschaft. Sie zerstört das Vertrauen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untereinander sowie:

das Vertrauen der Gesellschaft in die Wissenschaft,

ohne das wissenschaftliche Arbeit nicht denkbar ist.

{Anmerkung d. Blogredaktion: INSTITUTIONALISIERTES VERTRAUEN, wie hier als best practice gezeigt, ist GERADE JETZT für viele Akteure v.a. (aber nicht nur) des öffentlichen Bereiches und auch besonders in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen und den dies anleitenden Behörden wie Gesundheitsämtern und Ministerien unverzichtbar, …

stimmts? }

Die PTB hat hierzu in Umsetzung der Opens external link in new windowEmpfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

Regeln zur

  • internen
  • systematischen
  • Selbstkontrolle

festgelegt.

Damit sollen die schon immer von der überwältigenden Mehrheit der Wissenschaftler verinnerlichten und befolgten Regeln guter wissenschaftlicher Praxis möglichst deutlich gemacht und Verfahren für den Umgang mit wirklichem oder vermeintlichem Fehlverhalten definiert werden (Opens external link in new windowQM-VA-16).

Aber nicht immer gelingt es, auf dieser Basis zu stehen und Fragen, und Zweifel oder Verdächtigungen können aufkommen. Deshalb hat der Präsident der PTB zwei Ansprechpersonen benannt, die helfen, wenn etwas nicht mehr zu stimmen scheint:

 

Für das Institut in Braunschweig:

Opens window for sending emailDr. Christian Koch, Fachbereich Opens internal link in current windowSchall, Telefon: (0531) 592-1600

 

Für das Institut in Berlin:

Opens window for sending emailProf. Dr. Markus Bär, Fachbereich Opens internal link in current windowMathematische Modellierung und Datenanalyse, Telefon: (030) 3481-7687

 

Was können wir für Sie tun?

Die Vertrauenspersonen

Beraten:

  • Hören zu, wenn Fragen oder Zweifel aufkommen
  • Vermitteln die Grundzüge der guten wissenschaftlichen Praxis
  • Registrieren, diskutieren und prüfen Verdachtsmomente

Unterstützen:

  • Stärken den Mut, Konflikte fair und offensiv zu bearbeiten
  • Helfen beim Finden von Lösungen
  • Informieren in begründeten Verdachtsfällen den Präsidenten für eine Entscheidung über den Beginn eines offiziellen Verfahrens

Vermitteln:

  • Initiieren, gestalten und leiten Vermittlungsgespräche
  • Sorgen, wenn notwendig, für einen Interessensausgleich
  • Schlichten und beraten bei Konflikten mit wissenschaftlichen Betreuern oder Kooperationspartnern.

Dazu arbeiten die Vertrauenspersonen vertraulich, fair und transparent für die Beteiligten. Sie sind unabhängig und nicht zuständig für arbeits-, disziplinar- oder finanzrechtliche Fragen. Dies ermöglicht eine offene Diskussion vieler Probleme, die beim wissenschaftlichen Arbeiten vorkommen können und hilft gegebenenfalls, Fehlentwicklung entgegen zu steuern. Dazu zählen z. B. auch Fragen der Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten, der guten Praxis beim Publizieren oder der Umgang mit Aufzeichnungen und Messdaten.

Zögern Sie nicht uns anzusprechen, wenn Sie den Eindruck haben, dass etwas nicht stimmt. Je früher Probleme besprochen werden, desto leichter gelingt eine Lösung.

Informationssicherheitsbeauftragter:

Dr. Dieter Sibold
Telefon: (05 31) 592-8462
Fax: (05 31) 592-69 8462
E-Mail: IT-SiBe(at)ptb.de

Datenschutzbeauftragter:

Jan Rethmeier
Telefon: (05 31) 592-9085
Fax: (05 31) 592-9108
E-Mail: datenschutz(at)ptb.de

Externes Hinweisgebersystem

Als Ergänzung zu bereits vorhandenen Stellen in der PTB wie z. B. den Vertrauenspersonen für die Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, dem Justiziariat, der Ansprechperson für Korruptionsprävention, dem Datenschutzbeauftragten und weiteren Funktionsträgern hat die PTB mit der Bestellung von Vertrauensanwälten einen vertraulichen Kommunikationskanal für die Meldung von Missständen, schweren Regelverstößen und Verdachtsfällen in Zusammenhang mit der dienstlichen Tätigkeit eingerichtet.

Wenn Sie Ihre Hinweise anonym abgeben wollen, kontaktieren Sie bitte unsere Vertrauensanwälte:

Frau Rechtsanwältin Jutta Burghart

Herr Rechtsanwalt Johannes Hirt
Kanzlei HIRT
Kurfürstendamm 57
10707 Berlin
Tel.: 030 403 63 37 60
E-Mail: Opens local program for sending emailjutta.burghart(at)kanzlei-hirt.de oder Opens local program for sending emailjohannes.hirt(at)kanzlei-hirt.de

Um Hinweisen auf Regelverstöße oder Fehlverhalten gezielt und umgehend nachgehen zu können, bitten wir Sie in jedem Fall um folgende Angaben: Konkrete Beschreibung des mutmaßlichen Verstoßes, Zeitrahmen und beteiligte Parteien. Ihre persönlichen Daten werden gemäß den rechtlichen Vorgaben streng vertraulich behandelt.

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